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Ja, Sie ists - es zeigts der Blick voll Milde, Sie ist Königin und Mutter !Majestät, So vereint mit Liebe im erhabnen Bilde, Würde, durch die Sanftheit Reiz erhöht.
Freude, nie so stark empfundne Freude Schlägt in unsrer kindlich frohen Brust, Jauchzt der Königlichen Landesmutter heute! Sie erscheint, des Landes Stolz und Lust.
Streuet Blumen zu der Holden Füßen! Singt das Lied von Lieb und Dank erfüllt; Laßt gerührt die Freudenthräne fließen, Die dem vollen Herzen jetzt entquillt.
Worte sagens nicht - doch mütterliche Liebe Lies`t im Auge, in dem frohen Blick Ihrer Kinder, welche reinen Triebe Ihre Brust belebt bey solchem Glück.
Königin - verzeih, wenn im Gefühl der Wonne Wir Dich Mutter nennen. In der Hoheit nicht, Nur im Wohlthun liegt der Werth der Sonne! Auch auf Blümchen strahlt ihr mildes Licht.
Huldreich, Du Erhabenste, beglücket Deine Gegenwart ein Volk, das Dich verehrt Dir mit Freuden huldigt und durch Dich entzücket Seinem König ew´ge Treue schwört.
Deine Huld bürgt uns schon für die Gnade Des Monarchen. Menschenfreundlichkeit Ist das Bild der Gottheit. Heil, ja Heil dem Staate, Der sich einer solchen Landesmutter freut!
Solch ein Band von Zärtlichkeit gewunden Fesselt mit der Liebe Allgewalt. Solch ein Blick - tief in der Seel` empfunden, Scheucht die Sorge aus dem Hinterhalt.
Freudiger schlägt unsre Brust nun wieder, Losgestrickt von jedem dumpfen Schmerz. Auch die Sorge, wegen unsrer Brüder - Legen wir ans mütterliche Herz.
Erfurts Glück liegt in so theuren Händen, Dieser Tag erhebt es höher noch. Laßt uns Dank und Preiß zum Himmel senden! Königin Louise! Lebe hoch!
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