Königlich Preußisches Infanterie Regiment “von Wartensleben” (N° 59)

Bundeswehr

Krachender”- Empfang auf dem Erfurter Petersberg

Generalleutnant 
Leopold Alexander
Graf von Wartensleben

Erfurt - Ein Ehrensalut und die Grußworte  des Stadtkommandanten von Erfurt, Generalleutnant Leopold Alexander Graf von Wartensleben, Kommandeur des 1803 gegründeten preußischen Infanterier Regiment No. 59 waren der Auftakt eines Empfangs des Thüringer Innenministers, Christian Köckert, anlässlich der Rückkehr von Soldaten und Polizeibeamten des Freistaats aus dem Einsatz auf dem Balkan.

Die Bastion Anselm auf dem Erfurter Petersberg war der  herrliche, historische Schauplatz, der dem Empfang ein außergewöhnliches  Ambiente verlieh und Tradition auf Gegenwart stoßen ließ. Die  Angehörigen des “Petersbergregiments”, unter Führung ihres  Generals  Leopold Alexander Graf von Wartensleben, alias Karl Heinz Walter  - im bürgerlichen Leben Leiter der Bauhütte Petersberg -  sorgten mit ihren Marketenderinnen nicht nur für das leibliche Wohl  der angetretenen Soldaten und Polizisten sondern auch für ein  besonderes Flair.

“Krachender”  Ehrensalut 
auf demPetersberg
Die angetretenen Delegationen

Hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bundeswehr waren der Einladung auf den Petersberg gefolgt, um die Delegationen aus vier Bundeswehrstandorten und der Thüringer Polizei, die stellvertretend für alle 1186 Soldaten und 37 Polizisten des Freistaats, die kürzlich alle gesund aus dem Einsatz heimgekehrt sind, willkommen zu heißen.

In diesem Zusammenhang betonte Köckert auch die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Freistaat Thüringen und die Fortsetzung dieser erfolgreichen Kooperation.

Das  “Petersbergregiment” marschiert auf
Generalmajor Josef Priller, Befehlshaber Wehrbereich III

Auch Generalmajor Priller sagte an erster  Stelle den Familien Dank.
“Ihre Familie hat Ihnen zu Hause den Rücken gestärkt, hat Ihre  Abwesenheit getragen in einer Zeit, in der alle anderen Bürger ihr  ganz normales Leben weiterführen konnten. Und Ihre Angehörigen  waren sicher auch nicht frei von Sorgen um Ihre Sicherheit.
All dies wurde mitgetragen und hat damit  Ihren Einsatz unterstützt.”.

Hervorgehoben wurde auch das lobenswerte  soziale Engagement im Einsatzland, das trotz der hohen dienstlichen  Belastung gezeigt hat, dass die Soldaten auch über die Grenzen  ihres Auftrages hinaus der Bevölkerung nicht nur helfen wollen,  sondern es auch in vielen Projekten effektiv tun.

Beim anschließenden Imbiss mit Umtrunk wurden dann rege Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht.

  Sorgten für die musikalische Umrahmung: Eine Gruppe des Landespolizeiorchesters Thüringen

mit freundlicher Genehmigung:  
Verteidigungsbezirkskommando  71, “Freistaat Thüringen”;Text  und Fotos: HFw Olaf Hayn